Seit langem fragen sich die Menschen, was Autismus verursacht. Es ist ein komplexes Thema, und die Wissenschaft dahinter wächst ständig. Wir wissen jetzt, dass es nicht nur eine Sache ist, sondern eine Mischung aus verschiedenen Faktoren.
Dieser Artikel betrachtet, was Wissenschaftler über Genetik und Umwelteinflüsse gelernt haben und wie sie möglicherweise zusammenwirken.
Was ist der wissenschaftliche Konsens über die Ursachen von Autismus?
Gibt es eine einzige bekannte Ursache für Autismus?
Lange Zeit wurde nach einem einzigen Grund für Autismus gesucht. Das erschien einfacher. Doch als die Wissenschaft mehr erfuhr, wurde klar, dass Autismus nicht nur durch eine einzige Sache verursacht wird. Es ist komplizierter als das.
Die wissenschaftliche Gemeinschaft ist sich heute einig, dass die Autismus-Spektrum-Störung (ASS) aus einer komplexen Mischung von Faktoren entsteht. Dieses Verständnis hat sich im Laufe der Zeit verändert, weg von der Suche nach einem einzelnen Auslöser hin zur Anerkennung einer Kombination von Einflüssen.
Diese Komplexität bedeutet, dass wir nicht auf ein bestimmtes Ereignis oder eine bestimmte Belastung als alleinige Ursache für eine Person mit der Diagnose Autismus verweisen können.
Warum ist es schwierig, eine bestimmte Ursache für Autismus zu identifizieren?
Die Entwicklung des Gehirns eines Menschen wird von vielen Dingen beeinflusst, die im Laufe der Zeit geschehen. Dazu gehören seine genetische Veranlagung, die er erbt, und verschiedene Umweltfaktoren, die die Entwicklung sowohl vor als auch nach der Geburt beeinflussen können.
Da jeder Mensch einen einzigartigen genetischen Bauplan hat und unterschiedlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt ist, unterscheidet sich die spezifische Kombination von Faktoren, die zu Autismus führt, von Person zu Person. Aus diesem Grund konzentriert sich die neurowissenschaftliche Forschung auf die Identifizierung allgemeiner Risikofaktoren und nicht auf eine einzige Ursache für alle.
Wie beeinflusst die Genetik die Autismus-Spektrum-Störung?
Durch jahrelange Forschung ist klar geworden, dass die Genetik eine bedeutende Rolle bei ASS spielt. Obwohl es sich nicht so einfach verhält, dass ein einzelnes Gen Autismus verursacht, haben Familien- und Zwillingsstudien durchgehend gezeigt, dass Autismus in Familien gehäuft auftritt.
Dies deutet auf eine starke erbliche Komponente hin, obwohl die genauen Vererbungsmuster komplex sind und in den meisten Fällen nicht einfachen mendelschen Regeln folgen.
Welche Belege zeigen, dass Autismus erblich ist?
Studien an Familien, in denen Autismus vorkommt – insbesondere in solchen mit mehr als einem Kind mit der Diagnose ASS (Multiplex-Familien) –, zeigen eine höhere Wahrscheinlichkeit dafür, dass auch andere Familienmitglieder Autismus oder verwandte Merkmale aufweisen.
Zwillingsstudien sind hier besonders aufschlussreich. Eineiige Zwillinge (monozygotisch), die fast 100 % ihrer Gene teilen, weisen im Vergleich zu zweieiigen Zwillingen (dizygotisch), die wie andere Geschwister etwa 50 % ihrer Gene teilen, eine viel höhere Konkordanzrate für ASS auf. Dieser Unterschied deutet stark darauf hin, dass genetische Faktoren einen wesentlichen Beitrag leisten.
Was ist der Unterschied zwischen häufigen und seltenen genetischen Varianten?
Wenn Wissenschaftler die am Autismus beteiligten Gene untersuchen, finden sie eine Mischung aus häufigen und seltenen genetischen Variationen.
Häufige Varianten sind kleine Veränderungen in der DNA, die in einem großen Teil der Bevölkerung vorkommen. Obwohl jede einzelne häufige Variante das Risiko für die Entwicklung von ASS nur geringfügig erhöhen mag, kann sich das Vorhandensein vieler solcher Varianten summieren.
Auf der anderen Seite können seltene genetische Varianten, einschließlich größerer Veränderungen wie Kopienzahlvariationen (CNVs) oder sogar Mutationen einzelner Gene, einen wesentlich größeren Einfluss auf das Risiko einer Person haben. Diese seltenen Varianten finden sich häufig in Genen, die für die Entwicklung und Funktion des Gehirns entscheidend sind, insbesondere in solchen, die an der Kommunikation zwischen Gehirnzellen (Synapsen) beteiligt sind.
Kann Autismus auftreten, ohne von den Eltern vererbt worden zu sein?
Manchmal werden genetische Veränderungen, die zu Autismus beitragen, nicht von den Eltern vererbt, sondern entstehen spontan bei der Empfängnis. Diese werden als De-novo-Mutationen bezeichnet.
Die Forschung hat herausgefunden, dass diese spontanen Mutationen bei Menschen mit ASS häufiger vorkommen als in der Allgemeinbevölkerung. Interessanterweise haben einige Studien eine Korrelation zwischen dem Alter des Vaters bei der Empfängnis und dem Auftreten dieser De-novo-Mutationen festgestellt, was darauf hindeutet, dass ältere Väter eine etwas höhere Wahrscheinlichkeit haben, solche genetischen Veränderungen weiterzugeben.
Diese spontanen Mutationen können ebenfalls eine bedeutende Rolle bei der Entstehung von ASS spielen.
Welche genetischen Syndrome sind häufig mit Autismus verbunden?
Manchmal tritt eine Autismus-Spektrum-Störung zusammen mit anderen spezifischen genetischen Erkrankungen auf. Dies sind keine bloßen Zufälle; sie weisen auf gemeinsame biologische Pfade hin, die die Gehirnentwicklung beeinträchtigen können.
Beispielsweise ist bekannt, dass bei Erkrankungen wie dem Rett-Syndrom oder dem Fragilen-X-Syndrom autistische Züge häufiger auftreten. Ähnlich verhält es sich mit bestimmten chromosomalen Anomalien, wie einer spezifischen Duplikation auf Chromosom 15.
Diese genetischen Syndrome beinhalten oft Störungen in der Art und Weise, wie Gehirnzellen kommunizieren, insbesondere an den Synapsen – den winzigen Spalten, über die Neuronen Signale übertragen. Die Forschung hat gezeigt, dass viele dieser Syndrome die synaptische Plastizität beeinträchtigen, also die Fähigkeit des Gehirns, sich zu verändern und anzupassen. Diese Verbindung ist von Bedeutung, da sie darauf hindeutet, dass die genetischen Ursachen zwar oberflächlich unterschiedlich erscheinen mögen, aber in ähnlichen biologischen Prozessen zusammenlaufen, die für die Gesundheit des Gehirns entscheidend sind.
Das Verständnis dieser assoziierten Syndrome hilft Forschern, die komplexe genetische Landschaft von Autismus zusammenzusetzen. Es verdeutlicht, dass Autismus keine einzelne Einheit ist, sondern aus verschiedenen genetischen Ausgangspunkten entstehen kann, die letztlich gemeinsame Entwicklungswege betreffen.
Dieses Wissen ist wichtig für die Diagnose und für die Erforschung potenzieller therapeutischer Ansatzpunkte, die diese zugrunde liegenden biologischen Mechanismen adressieren könnten.
Was bedeuten Umwelt-Risikofaktoren in der Autismusforschung?
In der Autismusforschung bezieht sich die Umwelt auf alles, was sich außerhalb der Gene einer Person befindet und die Entwicklung beeinflussen kann. Dies kann eine Vielzahl von Einflüssen umfassen, die vor, während oder sogar kurz nach der Geburt auftreten.
Warum konzentriert sich die Forschung auf Umwelteinflüsse?
Man kann sich Umweltfaktoren als Einflüsse vorstellen, die potenziell verändert oder vermieden werden können. Forscher untersuchen diese Faktoren, weil sie Möglichkeiten zur Prävention bieten.
Diese Einflüsse können mit genetischen Veranlagungen interagieren. Das bedeutet, dass eine Person eine genetische Anfälligkeit haben kann und ein Umweltfaktor dann die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Autismus auslösen oder erhöhen könnte.
Welche pränatalen und perinatalen Faktoren beeinflussen das Autismusrisiko?
Viele Umwelteinflüsse, die von Forschern untersucht werden, treten während der Schwangerschaft (pränatal) oder um den Zeitpunkt der Geburt herum (perinatal) auf. Dies sind kritische Phasen für die Gehirnentwicklung, und Störungen können erhebliche Auswirkungen haben. Einige der untersuchten Faktoren sind unter anderem:
Gesundheitszustand der Mutter: Bestimmte gesundheitliche Probleme und Hirnerkrankungen der Mutter während der Schwangerschaft wie Diabetes, Fettleibigkeit, Bluthochdruck (wie Präeklampsie) oder Infektionen wurden mit einem erhöhten Risiko in Verbindung gebracht. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente, wie z. B. einiger Antiepileptika (z. B. Valproinsäure), wurde festgestellt.
Belastung durch Giftstoffe: Die Belastung durch Umweltschadstoffe wie Luftverschmutzung oder Pestizide während der Schwangerschaft ist ein weiteres Forschungsgebiet. Diese Substanzen können potenziell die fötale Entwicklung beeinträchtigen.
Alter der Eltern: Sowohl ein sehr junges als auch ein höheres Alter der Eltern wurde mit Veränderungen des Risikos in Verbindung gebracht.
Wie wirken sich geburtsbedingte Ereignisse auf die Entstehung von Autismus aus?
Ereignisse, die während der Wehen und der Entbindung oder kurz danach auftreten, werden ebenfalls berücksichtigt. Dazu können gehören:
Frühgeburt: Babys, die deutlich vor ihrem errechneten Termin geboren werden, haben oft ein höheres Risiko für verschiedene Entwicklungsbesonderheiten, einschließlich Autismus.
Niedriges Geburtsgewicht: In ähnlicher Weise sind auch Säuglinge, die mit einem sehr niedrigen Geburtsgewicht zur Welt kommen, eine wichtige Gruppe in der Autismusforschung.
Komplikationen während der Geburt: Probleme wie Sauerstoffmangel während der Entbindung (Asphyxie unter der Geburt) können das Gehirn des Neugeborenen beeinträchtigen und werden auf ihre potenzielle Rolle hin untersucht.
Zeitabstand zwischen Schwangerschaften: Eine sehr kurze Zeitspanne zwischen Schwangerschaften kann ebenfalls ein Faktor sein, den Forscher untersuchen.
Es ist wichtig zu bedenken, dass es sich hierbei um Risikofaktoren und nicht um direkte Ursachen handelt. Viele Kinder, die diesen Faktoren ausgesetzt sind, entwickeln keinen Autismus, und viele Menschen mit Autismus waren keinen bekannten Umweltrisiken ausgesetzt. Die Wissenschaft schreitet kontinuierlich fort und arbeitet fortlaufend daran, die komplexen Wechselwirkungen zwischen diesen Faktoren und der Genetik zu verstehen.
Wie interagieren Umweltfaktoren mit den Genen bei Autismus?
Können Umweltfaktoren die Genexpression beeinflussen?
Umweltfaktoren können tatsächlich verändern, wie sich Gene verhalten – ein Bereich, der als Epigenetik bekannt ist. Das bedeutet, dass etwas, dem eine Person vor der Geburt, während der Geburt oder sogar im frühen Leben ausgesetzt ist, möglicherweise bestimmte Gene, die mit Autismus in Verbindung stehen, „anschalten“ oder „ausschalten“ kann.
Forschungsergebnisse deuten beispielsweise darauf hin, dass die Exposition gegenüber bestimmten Schadstoffen oder Infektionen während der Schwangerschaft mit der genetischen Veranlagung einer Person interagieren und die Gehirnentwicklung beeinflussen könnte.
Warum sind kritische Phasen der Gehirnentwicklung wichtig?
Das Gehirn entwickelt sich während der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren rasant. Diese Zeiträume gelten als kritische Phasen, da das Gehirn in dieser Zeit besonders empfindlich auf Einflüsse reagiert. Ereignisse oder Belastungen in diesen Phasen können einen erheblichen Einfluss darauf haben, wie sich das Gehirn vernetzt.
So könnten beispielsweise Störungen des empfindlichen Gleichgewichts der Gehirnentwicklung, die durch pränatale Infektionen oder Komplikationen während der Geburt verursacht werden, mit der genetischen Anfälligkeit eines Kindes interagieren.
Das komplexe Zusammenspiel zwischen genetischen Faktoren und Umwelteinflüssen ist ein zentraler Bereich der laufenden Autismusforschung. Wissenschaftler arbeiten daran, spezifische genetische Variationen und Umwelteinflüsse zu identifizieren, die in Kombination die Wahrscheinlichkeit einer Autismus-Diagnose erhöhen können.
Was sind die häufigsten Mythen und Fehlinformationen über die Ursachen von Autismus?
Welche Theorien über Autismus wurden wissenschaftlich widerlegt?
Im Laufe der Jahre kursierten viele Theorien über die Ursachen von Autismus, aber die wissenschaftliche Forschung hat einige davon konsequent als unwahr erwiesen.
Einer der hartnäckigsten Mythen ist der Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus. Umfangreiche Studien mit Hunderttausenden von Kindern haben keinen Beleg für diese Behauptung gefunden. Die ursprüngliche Studie, die einen Zusammenhang nahelegte, wurde aufgrund schwerwiegender Mängel und ethischer Bedenken zurückgezogen.
Andere Theorien, wie solche im Zusammenhang mit Ernährung oder Erziehungsstilen, wurden ebenfalls untersucht und stellten sich nicht als Ursachen für die Autismus-Spektrum-Störung heraus. Während bestimmte Umweltfaktoren während der Schwangerschaft das Risiko erhöhen können und einige Ernährungsumstellungen helfen können, bestimmte Symptome zu lindern, gelten diese nicht als die primären Ursachen für ASS selbst.
Wie hat sich das wissenschaftliche Verständnis von Autismus entwickelt?
Unser heutiges Wissen basiert auf jahrzehntelanger Forschung, und neue Entdeckungen verfeinern unser Verständnis kontinuierlich. Frühe Vorstellungen über Autismus, wie die von Leo Kanner in den 1940er Jahren, konzentrierten sich stark auf soziale Defizite. Obwohl Unterschiede in der sozialen Kommunikation ein Kernmerkmal bleiben, haben sich die Definition und das Verständnis von ASS erheblich erweitert.
Diese Entwicklung spiegelt sich in Diagnosehandbüchern wie dem DSM-5 wider, das Autismus heute als ein Spektrum anerkennt. Dies bedeutet, dass es Menschen unterschiedlich betrifft und mit einer Vielzahl von Stärken und Herausforderungen einhergeht.
Ein Blick in die Zukunft: Gene, Umwelt und zukünftige Forschung
Die Wissenschaft zu Autismus entwickelt sich ständig weiter, und es ist klar, dass sowohl unsere Gene als auch unsere Umwelt eine Rolle spielen. Während die Genetik einen erheblichen Einfluss zu haben scheint, deutet die Forschung auch darauf hin, dass Umweltfaktoren, die vor, während oder nach der Geburt vorhanden sind, das Risiko eines Kindes potenziell erhöhen können.
Wissenschaftler arbeiten aktiv daran, zu verstehen, wie diese genetischen und umweltbedingten Elemente zusammenwirken. Diese laufende Forschung ist wichtig, da sie helfen könnte, Kinder zu identifizieren, die von einer frühzeitigeren Unterstützung und entsprechenden Angeboten profitieren könnten.
Referenzen
Yasuda, Y., Matsumoto, J., Miura, K., Hasegawa, N., & Hashimoto, R. (2023). Genetics of autism spectrum disorders and future direction. Journal of Human Genetics, 68(3), 193-197. https://doi.org/10.1038/s10038-022-01076-3
Kramer, I., Lipkin, P. H., Marvin, A. R., & Law, P. A. (2015). A Genetic Multimutation Model of Autism Spectrum Disorder Fits Disparate Twin Concordance Data from the USA and Canada. International scholarly research notices, 2015, 519828. https://doi.org/10.1155/2015/519828
Neale, B. M., Kou, Y., Liu, L., Ma’Ayan, A., Samocha, K. E., Sabo, A., ... & Daly, M. J. (2012). Patterns and rates of exonic de novo mutations in autism spectrum disorders. Nature, 485(7397), 242-245. https://doi.org/10.1038/nature11011
Kong, A., Frigge, M. L., Masson, G., Besenbacher, S., Sulem, P., Magnusson, G., ... & Stefansson, K. (2012). Rate of de novo mutations and the importance of father’s age to disease risk. Nature, 488(7412), 471-475. https://doi.org/10.1038/nature11396
Häufig gestellte Fragen
Was ist die wissenschaftliche Hauptannahme über die Ursachen von Autismus?
Die meisten Wissenschaftler sind sich einig, dass Autismus vermutlich durch eine Mischung aus Faktoren verursacht wird, die mit den Genen eines Menschen und seiner Umwelt zusammenhängen.
Wie tragen Gene zu Autismus bei?
Studien, insbesondere solche mit Zwillingen, zeigen, dass die Genetik einen großen Teil des Risikos ausmachen kann. Wissenschaftler haben viele Gene identifiziert, die bei bestimmten Veränderungen oder Variationen die Wahrscheinlichkeit einer Person, Autismus zu haben, erhöhen können.
Werden genetische Veränderungen, die Autismus verursachen, immer von den Eltern vererbt?
Nicht immer. Während einige genetische Veränderungen von den Eltern vererbt werden, können andere zum ersten Mal in der Entwicklung eines Kindes auftreten. Diese werden als „De-novo“-Mutationen bezeichnet. Jeder Mensch hat manchmal solche neuen Veränderungen, aber in seltenen Fällen können sie zu Autismus führen.
Was bedeutet „Umwelt“, wenn von Autismusursachen die Rede ist?
In der Autismusforschung bezieht sich „Umwelt“ auf alles, was ein Kind beeinflusst und nicht seine DNA ist. Dazu gehören Dinge, die vor, während oder kurz nach der Geburt geschehen, wie die Belastung durch bestimmte Substanzen, gesundheitliche Probleme während der Schwangerschaft oder Komplikationen bei der Geburt.
Was sind einige Beispiele für Umweltfaktoren, die mit Autismus in Verbindung gebracht werden?
Zu den Umweltfaktoren, die Forscher untersuchen, gehören die Belastung durch Luftverschmutzung oder bestimmte Chemikalien während der Schwangerschaft, Erkrankungen wie Diabetes oder Infektionen der Mutter während der Schwangerschaft sowie Komplikationen bei der Geburt, wie eine sehr frühe Geburt oder ein niedriges Geburtsgewicht.
Was ist das Zusammenspiel von Genen und Umwelt bei Autismus?
Dies bezieht sich darauf, wie Gene und Umweltfaktoren miteinander interagieren können. Beispielsweise kann ein Umweltfaktor beeinflussen, wie ein Gen exprimiert (an- oder ausgeschaltet) wird, oder eine bestimmte genetische Veranlagung kann eine Person empfindlicher gegenüber einem Umweltrisiko machen.
Emotiv ist ein führender Anbieter von Neurotechnologie, der die neurowissenschaftliche Forschung mit zugänglichen EEG- und Gehirndaten-Tools vorantreibt.
Christian Burgos




