Eine junge Frau wischt eine Theke mit Lyson-Tüchern ab, während sie ein Emotiv-EEG-Headset trägt

Clorox verwandelt „Sauberkeit“ mit Neurowissenschaften in ein Wohlfühlerlebnis

H.B. Duran

Aktualisiert am

30.03.2026

Eine junge Frau wischt eine Theke mit Lyson-Tüchern ab, während sie ein Emotiv-EEG-Headset trägt

Clorox verwandelt „Sauberkeit“ mit Neurowissenschaften in ein Wohlfühlerlebnis

H.B. Duran

Aktualisiert am

30.03.2026

Eine junge Frau wischt eine Theke mit Lyson-Tüchern ab, während sie ein Emotiv-EEG-Headset trägt

Clorox verwandelt „Sauberkeit“ mit Neurowissenschaften in ein Wohlfühlerlebnis

H.B. Duran

Aktualisiert am

30.03.2026

Jahrzehntelang galt Putzen in der kulturellen Vorstellung als lästige Pflicht – notwendig, aber selten angenehm. Die Clorox Company schickte sich an, diese Annahme mit einer verblüffend einfachen Frage infrage zu stellen:

Was wäre, wenn Putzen nicht nur gut aussieht … sondern sich tatsächlich gut anfühlt?

Um diese Frage zu beantworten, ging Clorox eine Partnerschaft mit Emotiv ein, um über selbstberichtete Stimmungen hinauszugehen und emotionale Reaktionen direkt im Gehirn zu messen.

Das Ergebnis wurde zum Fundament für die Kampagne „Good vs. Good / Clean Feels Good“ – eine mutige Verschmelzung von Neurowissenschaften, Storytelling und Markenstrategie.

Die emotionale Geschichte des Putzens neu denken

Die Herausforderung

Clorox stand vor einem klassischen Markenspannungsfeld:

  • Putzen wird mit Nutzen assoziiert, nicht mit Emotionen

  • Traditionelle Forschung (Umfragen, Fokusgruppen) erfasst das, was Menschen sagen, nicht das, was sie wirklich fühlen

  • Die emotionale Positionierung in dieser Kategorie blieb weitgehend unerschlossen

Um die Wahrnehmung zu verändern, benötigte Clorox einen objektiven, physiologischen Beweis dafür, dass Putzen mit alltäglichen Momenten des Wohlbefindens konkurrieren kann.

Der Ansatz: Emotionen messen mit EEG

Mithilfe der EEG-Technologie von Emotiv entwickelten Forscher ein Experiment, um Putzaktivitäten mit allseits beliebten Erfahrungen zu vergleichen.

Die Teilnehmer trugen EEG-Headsets während folgender Aktivitäten:

  • Putzarbeiten (z. B. Abwischen von Arbeitsflächen, Schrubben von Waschbecken, Reinigen von Toiletten)

  • Wohlfühlaktivitäten (z. B. Welpen streicheln, Kaffee trinken, eine Massage bekommen)

Anstatt sich auf Meinungen zu verlassen, maß Emotiv die Gehirnaktivität in Verbindung mit:

  • Positiven Emotionen

  • Engagement

  • Annäherungsmotivation (das Signal des Gehirns, dass sich etwas gut anfühlt und man mehr davon tun möchte)

Dies ermöglichte es dem Team, eine neue Metrik zu quantifizieren: einen neuronalen „Wohlfühl-Index“, der auf Gehirndaten in Echtzeit basiert [1], [3].

Die Erkenntnis: Sauberkeit konkurriert mit Freude

Die Ergebnisse stellten alle Erwartungen auf den Kopf:

  • 37 % der Teilnehmer fühlten sich beim Reinigen einer Toilette besser als beim Streicheln eines Welpen [1]

  • Putzen erzeugte emotionale Reaktionen, die mit Musik, Getränken und Unterhaltung vergleichbar waren [2], [3]

  • Einige Putzaufgaben riefen stärkere positive Reaktionen hervor als traditionell entspannende Erlebnisse [1]

Selbst kurze Putzmomente lösten eine messbare positive Gehirnaktivität aus.

Mit anderen Worten: Die Aktivität selbst – nicht nur das Ergebnis – fühlte sich gut an.

Von der Erkenntnis zur Kampagne

Anstatt die Wissenschaft in einem Whitepaper zu vergraben, machte Clorox die Ergebnisse zum kreativen Motor der Kampagne.

Wichtigste Aktivitäten

  • „Good vs. Good“ Storytelling
    Echte Teilnehmer reagierten vor der Kamera, als ihre Gehirndaten überraschende Wahrheiten darüber enthüllten, was sich besser anfühlte.

  • Integrierter Medien-Rollout
    TV-, Social-Media- und Influencer-Inhalte erweckten das Experiment plattformübergreifend zum Leben. [3]

  • Erlebnisorientierte neurowissenschaftliche Events
    Live-Aktivierungen ermöglichten es Medienvertretern und Kreativen, Emotiv-Headsets zu tragen und das Experiment hautnah zu erleben, wodurch abstrakte Daten in greifbare Momente verwandelt wurden.

  • Interaktive und soziale Erweiterungen
    AR-Filter und Influencer-Kooperationen luden die Verbraucher ein, sich an der Debatte zu beteiligen:
    Was fühlt sich eigentlich besser an?

Die Ergebnisse: Emotionen, die zum Handeln bewegen

Indem die Kreation auf Neurowissenschaften gestützt wurde, veränderte die Kampagne nicht nur die Wahrnehmung – sie veränderte das Verhalten.

Markenwirkung

  • 85 % Markenbeliebtheit und 93 % Kaufabsicht unter den erreichten Zielgruppen [4]

  • 1 von 10 Verbrauchern gab an, häufiger zu putzen [4]

Verhaltensänderung

  • 1 von 10 Verbrauchern gab an, häufiger zu putzen

Reichweite & Engagement

  • Über 271 Mio. Earned-Media-Impressions [4] 

  • Starkes Influencer-Engagement, das die Benchmarks übertraf

Branchenanerkennung

  • Gewinner: 2025 Ragan PR Daily Awards - Original Research

  • Gewinner: 2025 Ragan PR Daily Awards - Experiential Event

  • Nominiert: 2026 Shorty Awards - Data & Insights

  • Finalist: 2026 Shorty Awards - Brand Awareness Campaigns

Warum es funktioniert hat

Diese Kampagne war erfolgreich, weil sie drei entscheidende Lücken schloss:

1. Von der Meinung zum Beweis

Das EEG ersetzte Spekulationen durch objektive emotionale Messungen und enthüllte, was Verbraucher nicht in Worte fassen konnten.

2. Von Daten zur Geschichte

Anstatt die Neurowissenschaft nur als Beleg heranzuziehen, machte Clorox sie zu Unterhaltung und Diskussionsstoff.

3. Von der Erkenntnis zum Verhalten

Indem Putzen als Quelle täglicher Belohnung neu definiert wurde, beeinflusste die Kampagne reale Gewohnheiten – nicht nur die Wahrnehmung.

Das Gesamtbild: Ein neues Modell für den Markenaufbau

Die Clorox-Kampagne demonstriert einen kraftvollen Wandel:

Wenn Marken Emotionen auf neurologischer Ebene verstehen, können sie Erlebnisse gestalten, die nicht nur Anklang finden – sie strukturieren die Wahrnehmung neu.

Mit der Technologie von Emotiv verwandelte Clorox das Putzen von einer ungeliebten Aufgabe in einen kleinen Moment der Freude – und bewies dies mit Daten.

Messen Sie den Moment. Beweisen Sie die Wirkung. Starten Sie die Erkundung von emotionalen Echtzeit-Erkenntnissen mit Emotiv Studio.

[1] The Clorox Company, „Can Cleaning Feel as Good as Petting Puppies? New Neuroscience Research from Clorox Says It Can“, PR Newswire, 11. März 2025.

[2] L. Dominguez, „Clorox Neuroscience Experiment Says Cleaning Brings Joy“, Consumer Goods Technology, 11. März 2025.

[3] J. Hammers, „Clorox tests emotional response to cleaning for new brand platform“, Marketing Dive, 11. März 2025.

[4] A. Baar, „Clorox’s new campaign aims for all the feels“, Brand Innovators, 13. März 2025.

[5] The Clorox Company, „Clean Feels Good“, Clorox.com, 2025.

[6] Clorox Arabia, „Cleaning Beats Karak: Clorox Brain Study Reveals Unexpected Mood Booster“, PR Newswire, 20. Okt. 2025.

Jahrzehntelang galt Putzen in der kulturellen Vorstellung als lästige Pflicht – notwendig, aber selten angenehm. Die Clorox Company schickte sich an, diese Annahme mit einer verblüffend einfachen Frage infrage zu stellen:

Was wäre, wenn Putzen nicht nur gut aussieht … sondern sich tatsächlich gut anfühlt?

Um diese Frage zu beantworten, ging Clorox eine Partnerschaft mit Emotiv ein, um über selbstberichtete Stimmungen hinauszugehen und emotionale Reaktionen direkt im Gehirn zu messen.

Das Ergebnis wurde zum Fundament für die Kampagne „Good vs. Good / Clean Feels Good“ – eine mutige Verschmelzung von Neurowissenschaften, Storytelling und Markenstrategie.

Die emotionale Geschichte des Putzens neu denken

Die Herausforderung

Clorox stand vor einem klassischen Markenspannungsfeld:

  • Putzen wird mit Nutzen assoziiert, nicht mit Emotionen

  • Traditionelle Forschung (Umfragen, Fokusgruppen) erfasst das, was Menschen sagen, nicht das, was sie wirklich fühlen

  • Die emotionale Positionierung in dieser Kategorie blieb weitgehend unerschlossen

Um die Wahrnehmung zu verändern, benötigte Clorox einen objektiven, physiologischen Beweis dafür, dass Putzen mit alltäglichen Momenten des Wohlbefindens konkurrieren kann.

Der Ansatz: Emotionen messen mit EEG

Mithilfe der EEG-Technologie von Emotiv entwickelten Forscher ein Experiment, um Putzaktivitäten mit allseits beliebten Erfahrungen zu vergleichen.

Die Teilnehmer trugen EEG-Headsets während folgender Aktivitäten:

  • Putzarbeiten (z. B. Abwischen von Arbeitsflächen, Schrubben von Waschbecken, Reinigen von Toiletten)

  • Wohlfühlaktivitäten (z. B. Welpen streicheln, Kaffee trinken, eine Massage bekommen)

Anstatt sich auf Meinungen zu verlassen, maß Emotiv die Gehirnaktivität in Verbindung mit:

  • Positiven Emotionen

  • Engagement

  • Annäherungsmotivation (das Signal des Gehirns, dass sich etwas gut anfühlt und man mehr davon tun möchte)

Dies ermöglichte es dem Team, eine neue Metrik zu quantifizieren: einen neuronalen „Wohlfühl-Index“, der auf Gehirndaten in Echtzeit basiert [1], [3].

Die Erkenntnis: Sauberkeit konkurriert mit Freude

Die Ergebnisse stellten alle Erwartungen auf den Kopf:

  • 37 % der Teilnehmer fühlten sich beim Reinigen einer Toilette besser als beim Streicheln eines Welpen [1]

  • Putzen erzeugte emotionale Reaktionen, die mit Musik, Getränken und Unterhaltung vergleichbar waren [2], [3]

  • Einige Putzaufgaben riefen stärkere positive Reaktionen hervor als traditionell entspannende Erlebnisse [1]

Selbst kurze Putzmomente lösten eine messbare positive Gehirnaktivität aus.

Mit anderen Worten: Die Aktivität selbst – nicht nur das Ergebnis – fühlte sich gut an.

Von der Erkenntnis zur Kampagne

Anstatt die Wissenschaft in einem Whitepaper zu vergraben, machte Clorox die Ergebnisse zum kreativen Motor der Kampagne.

Wichtigste Aktivitäten

  • „Good vs. Good“ Storytelling
    Echte Teilnehmer reagierten vor der Kamera, als ihre Gehirndaten überraschende Wahrheiten darüber enthüllten, was sich besser anfühlte.

  • Integrierter Medien-Rollout
    TV-, Social-Media- und Influencer-Inhalte erweckten das Experiment plattformübergreifend zum Leben. [3]

  • Erlebnisorientierte neurowissenschaftliche Events
    Live-Aktivierungen ermöglichten es Medienvertretern und Kreativen, Emotiv-Headsets zu tragen und das Experiment hautnah zu erleben, wodurch abstrakte Daten in greifbare Momente verwandelt wurden.

  • Interaktive und soziale Erweiterungen
    AR-Filter und Influencer-Kooperationen luden die Verbraucher ein, sich an der Debatte zu beteiligen:
    Was fühlt sich eigentlich besser an?

Die Ergebnisse: Emotionen, die zum Handeln bewegen

Indem die Kreation auf Neurowissenschaften gestützt wurde, veränderte die Kampagne nicht nur die Wahrnehmung – sie veränderte das Verhalten.

Markenwirkung

  • 85 % Markenbeliebtheit und 93 % Kaufabsicht unter den erreichten Zielgruppen [4]

  • 1 von 10 Verbrauchern gab an, häufiger zu putzen [4]

Verhaltensänderung

  • 1 von 10 Verbrauchern gab an, häufiger zu putzen

Reichweite & Engagement

  • Über 271 Mio. Earned-Media-Impressions [4] 

  • Starkes Influencer-Engagement, das die Benchmarks übertraf

Branchenanerkennung

  • Gewinner: 2025 Ragan PR Daily Awards - Original Research

  • Gewinner: 2025 Ragan PR Daily Awards - Experiential Event

  • Nominiert: 2026 Shorty Awards - Data & Insights

  • Finalist: 2026 Shorty Awards - Brand Awareness Campaigns

Warum es funktioniert hat

Diese Kampagne war erfolgreich, weil sie drei entscheidende Lücken schloss:

1. Von der Meinung zum Beweis

Das EEG ersetzte Spekulationen durch objektive emotionale Messungen und enthüllte, was Verbraucher nicht in Worte fassen konnten.

2. Von Daten zur Geschichte

Anstatt die Neurowissenschaft nur als Beleg heranzuziehen, machte Clorox sie zu Unterhaltung und Diskussionsstoff.

3. Von der Erkenntnis zum Verhalten

Indem Putzen als Quelle täglicher Belohnung neu definiert wurde, beeinflusste die Kampagne reale Gewohnheiten – nicht nur die Wahrnehmung.

Das Gesamtbild: Ein neues Modell für den Markenaufbau

Die Clorox-Kampagne demonstriert einen kraftvollen Wandel:

Wenn Marken Emotionen auf neurologischer Ebene verstehen, können sie Erlebnisse gestalten, die nicht nur Anklang finden – sie strukturieren die Wahrnehmung neu.

Mit der Technologie von Emotiv verwandelte Clorox das Putzen von einer ungeliebten Aufgabe in einen kleinen Moment der Freude – und bewies dies mit Daten.

Messen Sie den Moment. Beweisen Sie die Wirkung. Starten Sie die Erkundung von emotionalen Echtzeit-Erkenntnissen mit Emotiv Studio.

[1] The Clorox Company, „Can Cleaning Feel as Good as Petting Puppies? New Neuroscience Research from Clorox Says It Can“, PR Newswire, 11. März 2025.

[2] L. Dominguez, „Clorox Neuroscience Experiment Says Cleaning Brings Joy“, Consumer Goods Technology, 11. März 2025.

[3] J. Hammers, „Clorox tests emotional response to cleaning for new brand platform“, Marketing Dive, 11. März 2025.

[4] A. Baar, „Clorox’s new campaign aims for all the feels“, Brand Innovators, 13. März 2025.

[5] The Clorox Company, „Clean Feels Good“, Clorox.com, 2025.

[6] Clorox Arabia, „Cleaning Beats Karak: Clorox Brain Study Reveals Unexpected Mood Booster“, PR Newswire, 20. Okt. 2025.

Jahrzehntelang galt Putzen in der kulturellen Vorstellung als lästige Pflicht – notwendig, aber selten angenehm. Die Clorox Company schickte sich an, diese Annahme mit einer verblüffend einfachen Frage infrage zu stellen:

Was wäre, wenn Putzen nicht nur gut aussieht … sondern sich tatsächlich gut anfühlt?

Um diese Frage zu beantworten, ging Clorox eine Partnerschaft mit Emotiv ein, um über selbstberichtete Stimmungen hinauszugehen und emotionale Reaktionen direkt im Gehirn zu messen.

Das Ergebnis wurde zum Fundament für die Kampagne „Good vs. Good / Clean Feels Good“ – eine mutige Verschmelzung von Neurowissenschaften, Storytelling und Markenstrategie.

Die emotionale Geschichte des Putzens neu denken

Die Herausforderung

Clorox stand vor einem klassischen Markenspannungsfeld:

  • Putzen wird mit Nutzen assoziiert, nicht mit Emotionen

  • Traditionelle Forschung (Umfragen, Fokusgruppen) erfasst das, was Menschen sagen, nicht das, was sie wirklich fühlen

  • Die emotionale Positionierung in dieser Kategorie blieb weitgehend unerschlossen

Um die Wahrnehmung zu verändern, benötigte Clorox einen objektiven, physiologischen Beweis dafür, dass Putzen mit alltäglichen Momenten des Wohlbefindens konkurrieren kann.

Der Ansatz: Emotionen messen mit EEG

Mithilfe der EEG-Technologie von Emotiv entwickelten Forscher ein Experiment, um Putzaktivitäten mit allseits beliebten Erfahrungen zu vergleichen.

Die Teilnehmer trugen EEG-Headsets während folgender Aktivitäten:

  • Putzarbeiten (z. B. Abwischen von Arbeitsflächen, Schrubben von Waschbecken, Reinigen von Toiletten)

  • Wohlfühlaktivitäten (z. B. Welpen streicheln, Kaffee trinken, eine Massage bekommen)

Anstatt sich auf Meinungen zu verlassen, maß Emotiv die Gehirnaktivität in Verbindung mit:

  • Positiven Emotionen

  • Engagement

  • Annäherungsmotivation (das Signal des Gehirns, dass sich etwas gut anfühlt und man mehr davon tun möchte)

Dies ermöglichte es dem Team, eine neue Metrik zu quantifizieren: einen neuronalen „Wohlfühl-Index“, der auf Gehirndaten in Echtzeit basiert [1], [3].

Die Erkenntnis: Sauberkeit konkurriert mit Freude

Die Ergebnisse stellten alle Erwartungen auf den Kopf:

  • 37 % der Teilnehmer fühlten sich beim Reinigen einer Toilette besser als beim Streicheln eines Welpen [1]

  • Putzen erzeugte emotionale Reaktionen, die mit Musik, Getränken und Unterhaltung vergleichbar waren [2], [3]

  • Einige Putzaufgaben riefen stärkere positive Reaktionen hervor als traditionell entspannende Erlebnisse [1]

Selbst kurze Putzmomente lösten eine messbare positive Gehirnaktivität aus.

Mit anderen Worten: Die Aktivität selbst – nicht nur das Ergebnis – fühlte sich gut an.

Von der Erkenntnis zur Kampagne

Anstatt die Wissenschaft in einem Whitepaper zu vergraben, machte Clorox die Ergebnisse zum kreativen Motor der Kampagne.

Wichtigste Aktivitäten

  • „Good vs. Good“ Storytelling
    Echte Teilnehmer reagierten vor der Kamera, als ihre Gehirndaten überraschende Wahrheiten darüber enthüllten, was sich besser anfühlte.

  • Integrierter Medien-Rollout
    TV-, Social-Media- und Influencer-Inhalte erweckten das Experiment plattformübergreifend zum Leben. [3]

  • Erlebnisorientierte neurowissenschaftliche Events
    Live-Aktivierungen ermöglichten es Medienvertretern und Kreativen, Emotiv-Headsets zu tragen und das Experiment hautnah zu erleben, wodurch abstrakte Daten in greifbare Momente verwandelt wurden.

  • Interaktive und soziale Erweiterungen
    AR-Filter und Influencer-Kooperationen luden die Verbraucher ein, sich an der Debatte zu beteiligen:
    Was fühlt sich eigentlich besser an?

Die Ergebnisse: Emotionen, die zum Handeln bewegen

Indem die Kreation auf Neurowissenschaften gestützt wurde, veränderte die Kampagne nicht nur die Wahrnehmung – sie veränderte das Verhalten.

Markenwirkung

  • 85 % Markenbeliebtheit und 93 % Kaufabsicht unter den erreichten Zielgruppen [4]

  • 1 von 10 Verbrauchern gab an, häufiger zu putzen [4]

Verhaltensänderung

  • 1 von 10 Verbrauchern gab an, häufiger zu putzen

Reichweite & Engagement

  • Über 271 Mio. Earned-Media-Impressions [4] 

  • Starkes Influencer-Engagement, das die Benchmarks übertraf

Branchenanerkennung

  • Gewinner: 2025 Ragan PR Daily Awards - Original Research

  • Gewinner: 2025 Ragan PR Daily Awards - Experiential Event

  • Nominiert: 2026 Shorty Awards - Data & Insights

  • Finalist: 2026 Shorty Awards - Brand Awareness Campaigns

Warum es funktioniert hat

Diese Kampagne war erfolgreich, weil sie drei entscheidende Lücken schloss:

1. Von der Meinung zum Beweis

Das EEG ersetzte Spekulationen durch objektive emotionale Messungen und enthüllte, was Verbraucher nicht in Worte fassen konnten.

2. Von Daten zur Geschichte

Anstatt die Neurowissenschaft nur als Beleg heranzuziehen, machte Clorox sie zu Unterhaltung und Diskussionsstoff.

3. Von der Erkenntnis zum Verhalten

Indem Putzen als Quelle täglicher Belohnung neu definiert wurde, beeinflusste die Kampagne reale Gewohnheiten – nicht nur die Wahrnehmung.

Das Gesamtbild: Ein neues Modell für den Markenaufbau

Die Clorox-Kampagne demonstriert einen kraftvollen Wandel:

Wenn Marken Emotionen auf neurologischer Ebene verstehen, können sie Erlebnisse gestalten, die nicht nur Anklang finden – sie strukturieren die Wahrnehmung neu.

Mit der Technologie von Emotiv verwandelte Clorox das Putzen von einer ungeliebten Aufgabe in einen kleinen Moment der Freude – und bewies dies mit Daten.

Messen Sie den Moment. Beweisen Sie die Wirkung. Starten Sie die Erkundung von emotionalen Echtzeit-Erkenntnissen mit Emotiv Studio.

[1] The Clorox Company, „Can Cleaning Feel as Good as Petting Puppies? New Neuroscience Research from Clorox Says It Can“, PR Newswire, 11. März 2025.

[2] L. Dominguez, „Clorox Neuroscience Experiment Says Cleaning Brings Joy“, Consumer Goods Technology, 11. März 2025.

[3] J. Hammers, „Clorox tests emotional response to cleaning for new brand platform“, Marketing Dive, 11. März 2025.

[4] A. Baar, „Clorox’s new campaign aims for all the feels“, Brand Innovators, 13. März 2025.

[5] The Clorox Company, „Clean Feels Good“, Clorox.com, 2025.

[6] Clorox Arabia, „Cleaning Beats Karak: Clorox Brain Study Reveals Unexpected Mood Booster“, PR Newswire, 20. Okt. 2025.

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Ein praktischer Leitfaden zur Analyse ereigniskorrelierter Potentiale